LTE-Projekt NRW

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat sich auch vor Beginn des Projekts "LTE in NRW" bereits mit dem Thema LTE befasst: Im April 2009 wurde in Deutschlands bedeutendstem Mobilfunk-Standort Nordrhein-Westfalen das LTE-Projekt NRW gestartet. Auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen hat das in Düsseldorf ansässige Telekommunikationsunternehmen Vodafone zusammen mit dem Westdeutschen Rundfunk sowie der LfM bis zum 31. Dezember 2010 den innovativen Mobilfunkstandard erprobt.

Im Fokus des LTE-Projekts NRW stand die Breitbandabdeckung des ländlichen Raums. Die Projekt-Partner wollten zeigen, wie mit Hilfe von LTE auch bisher unterversorgte Regionen breitbandigen Internetzugang erhalten können. Gleichzeitig wurde die Verträglichkeit von LTE mit bereits im Einsatz befindlichen Technologien und Diensten wie etwa dem digitalen terrestrischen Fernsehen (DVB-T) untersucht. Die Berichte zu den im Projektverlauf durchgeführten Messungen sind öffentlich verfügbar.

Herzstück des Projekts war der WDR-Sendeturm auf der Nordhelle, der höchsten Erhebung des südwestlichen Sauerlandes. Für den Versuch wurde hier in einer Höhe von 56 Metern eine spezielle Antenne installiert. Während des Testbetriebs kommunizierte diese Antenne mit mobilen Endgerät-Prototypen innerhalb des Versuchsgebiets.

Die im Versuchsverlauf genutzten Frequenzen gehören zur so genannten Digitalen Dividende, also zum Frequenzbereich von 790 bis 862 MHz (Kanäle 61 bis 69). Das LTE-Projekt NRW war der weltweit erste LTE-Feldversuch in diesem Frequenzbereich.

Das Projektbüro

Alle Aktivitäten im Rahmen des Projektes wurden von der LfM Nova GmbH in Düsseldorf koordiniert. Zu diesem Zweck befand sich hier ein spezielles Projektbüro.

Die LfM Nova GmbH wurde als 100-prozentige Tochter der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) Anfang Dezember 2005 mit der Konzeption und Durchführung des Medienfachkongresses Medienforum.NRW sowie der Veranstaltungen Festival Großes Fernsehen und Medienfest.NRW beauftragt.

Die Veranstaltungen werden mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln gefördert.

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